Zwei Gedanken die man nicht vergessen darf!

Ich sitze wieder vor meinem Buch, recherchiere über einen Schauplatz in Bordeaux und denke zugleich an die Anschläge, das Verhalten der Regierung Englands und komme nicht umher, zu behaupten, dass jede Form der ausgerufenen höchsten Sicherheitsstufe den Terrorismus nicht bekämpfen wird. Es ist kein Schutz, eher vielmehr eine Provokation den Terroristen gegenüber die sich erst recht darin bestätigt fühlen, die Grenzen der Sicherheit zu sprengen. Wenn wir sie, so schwer es uns auch fällt ignorieren würden, Sicherheitsmaßnahmen nicht mehr über Medien bekannt geben würden, wäre es ein Vorteil für uns, für unsere Sicherheit. Lasst uns den Terror bekämpfen wie Rettungsassistenten tagtäglich versuchen uns vor dem Tod zu schützen, indem sie verdeckt ohne dass sie es dürften die Medizin bei einem Unfall spritzen. Woher ich das weiß, fragt ihr euch? Zuletzt blieb mein Auto liegen. Ein netter Mann von Europe Car holte mich von der Werkstatt ab, um mich zu meinem Leihwagen zu bringen. Auf dem Weg dorthin, unterhielten wir uns über unsere Jobs und wie glücklich er sei bald die Ausbildung zum Rettungssanitäter machen zu dürfen, die erst 2014 eingeführt wurde. Ich habe tiefen Respekt vor Rettungsassistenten im Wissen über folgende Aussage des Jungen Mannes:

„Ein Freund von meinem Vater, der genauso wie mein Vater Rettungsassistent ist, ist gefeuert worden, weil ein Suizid Opfer nach Rettung auf Störung der Totenruhe geklagt habe. Auch sei es den Ärzten vorbehalten die entsprechenden Arzneimittel vor Ort zu spritzen. Nur dumm, dass der Rettungsassistent der Ersthelfer ist. Erst nach Beschluss des BGH wurde 2014 der Rettungssanitäter eingeführt, der ebenso auch in medizinischen Belangen ausgebildet werden muss. Wenn du so willst, hast du einen schweren Unfall bisher nur überlebt weil dir der Rettungsassistent sofort die Mittel gespritzt hat die du brauchst, zugleich er nicht nur sein Leben im Straßenverkehr aufs Spiel setzte sondern sich auch zugleich bei jeder Handlung mit dem Gesetzt konfrontiert wurde.“  Ich schüttelte den Kopf konnte nicht glauben was ich hörte und fragte zum Verständnis noch einmal nach.

„Das heißt also, wenn ich vor 2014 einen schweren Unfall gehabt hätte und gerettet worden wäre, dann nur weil mir bisher der Rettungsassistent die Mittel gespritzt hat die ich brauche, weil ihr über dem Gesetz aus Menschlichkeit handelt?“ „Ja, Deutschland mal wieder“, bekomme ich als Antwort.

Die Antwort zum Terror: Nicht Sicherheitsstufen ausrufen, sondern still und heimlich aus Menschlichkeit das richtige tun.

Ein Fetzen realer Geschichte, aus der sich irgendwann einmal etwas machen lässt.

Es tut gut in der Gemeinschaft zu sein…

Es tut verdammt gut zu wissen, dass ihr bei mir seid. Ihr lest die Sachen, vielleicht auch nicht. Wie dem auch sei, ihr schaut rein, klickt es nur an oder drückt auch einen Like. Das ist wunderbar. Noch viel schöner wenn ich weiß, dass ihr es lesen werdet, daraus Kräfte ziehen könnt und ich vielleicht ein Autor sein werde. Doch bis ich dort bin wo ich hin will, habe ich das Gefühl das es unerreichbar ist. Meine Fantasie ungebrochen, überwiegt mich zugleich die Faulheit. Wie oft denke ich, dass ich am liebsten den ganzen Tag schreiben wollen würde und dann sitze ich mancher Stunde vor meinem Buch und es tun sich nur ein par Zeilen, Zeilen des Nichts, dessen das ich als nicht wertvoll genug erachte. Dann kommen die Zeiten, in denen das Leben den eigenen Antrieb hemmen, nämlich genau dann wenn die Mobilität (Auto) den Geist aufgibt, ich den Weg zur Arbeit entspannt zu Fuß gehe. Und dann ist da noch dieses allein sein. Dieses allein sein vor dem PC, wenn man zwischen Fantasiewelten reist wie ein Astronaut von Planet zu Planet, mich das wissen darum bangen würde, mir die Gewissheit sagt, dass es gut ist wie es ist, ich gedanklich lieber reise als mit der Rakete. Je geistreicher meine Fantasie desto Interessanter und intensiver die Reise. Nur heute wahr es scheiße langweilig. Es zieht sich. Szenen ziehen sich, Beschreibungen, Dialoge einfach alles. Mein Vorausschau sagt mir, dass ich in meinem Schneckentempo Ende Oktober meine Rohfassung fertig stehen haben sollte. Es sollte mich umhauen, wenn dem so wäre. Wie schaffen die anderen das? Wie wurden sie zu bekannten Autoren? Was ist die Würze des Antriebs, des Ansporns, des Erfolgs, der eigenen Erfüllung? Ich schätze, eine gute Beobachtung, Hingabe, Demut, Fleiß und Willen? Ein par Dinge habe ich davon, jedoch nicht genug. Wie schön Schule sein kann, wenn man weiß was nächstes Jahr kommt.

Und zugleich denke ich, dass ich eingebettet in einer pittoresken Landschaft, die an ein Bilderbuch erinnert mich des Lebens erfreuen sollte in Hinblick der aktuellen Geschehnisse in Manchester. Es trifft mich sehr – zugleich motiviert es mich weiter zu schreiben für den Frieden, der Achtsamkeit, der Diplomatie sowie des interkulturellen Miteinanders. Ich habe noch so viel vor, deren Ziele ich hoffentlich einzuhalten schaffe.

Der Prinz und die Bildungspolitik

Manchmal spielt mir das Schicksal einen Streich. Ich verfahre mich des Öfteren auf dem Weg zu meinem eigentlichen Ziel. So auch heute. Der Grund? Mein Akku des Smartphones war leer und ich fragte in einem Jugendhaus nach der Adresse meines Ziels. Auf dem Weg zum Auto hatte ich sie mir immer wieder in den Kopf gerufen, jedoch beim Eintippen bereits jenen Fehler gemacht und eine ähnlich klingende Straße eingegeben. Das Resultat. Ich fahre 20 Kilometer am Ziel vorbei auf irgendeinen verdammten Bauernhof, auf dem sicherlich kein Science Slam stattfinden würde. Endlich angekommen stand ich da in der Menge leicht verloren jedoch froh darüber jeden Moment beginnend gut unterhalten zu werden. Die Menge bestand aus einer Horde Studenten zu denen ich ebenso gerne zählen würde. Jedoch hatte man mir meine Chancen auf Bildung verwehrt. Die Bildung nach dem Abitur war damals nicht mehr bezahlbar. Der Grund dafür waren die viel zu hohen Studiengebühren. Wer die Bildung zu Kapital werden lässt verhindert den Fortschritt der Menschheit! Ich stand also da, hörte gespannt zu als die Moderatorin bekannt gibt, dass Macron die Wahl laut aktuellen Ergebnissen gewonnen habe. Der Saal klatscht in die Hände, dessen Freude ich darüber gerne teile, jedoch mir zugleich der zweifelhafte Gedanke kommt, warum wir das Ereignis nicht als Selbstverständlichkeit ansehen sollten. Mir macht der Gedanke Angst mich nicht intuitiv darauf verlassen zu können, dass Menschen bei vorhandener wie vorliegender Geschichte und Bildung nicht schlau genug sein sollten für das richtige einzustehen. Die Gefahr des Rechtrucks wie in der Welt anzusehen wächst. Ein netter Aufkleber auf der Toilette klebt an der Tür mit den Worten: Egalite, Liberte, Fuck AFD`E…   Kurzum möchte ich festhalten, dass die Generation vor mir nicht die schlauste gewesen sein kann, denn sonst hätte es zu keiner zunehmenden Privatisierung der Bildung geführt. Zugleich möchte ich festhalten, dass das Studium nur ein Werkzeug für etwas bestimmtes sein kann doch die eigene persönliche und geistige Entwicklung im Laufe des Lebens nicht ersetzt. Sie ist kein Garant für Wohlstand und den Villen, an denen ich soeben bei leuchtenden Straßenlaternen vorbeifahre, mir vorkomme wie der Prinz von Bel Air.

Aufbruchsstimmung

Es drückt mich etwas die Reihe noch nicht weiter geschrieben zu haben. Nichts desto trotz befinde ich mich in der Phase des Aufbruchs. Mein Buchprojekt treibe ich gewaltig voran und es tut gut. So eben noch am ersten Teil geschrieben und umgeworfen sitze ich am Hauptteil der sich noch einige Wochen ziehen wird. Dabei schreibe ich zunächst alles herunter. So sehr mir die Korrekturphase etwas graut freue ich mich auf das Endresultat. Ob es wohl erscheinen wird?

Bis es so weit ist fällt es mir nicht leicht meinen Blog einfach zu ignorieren. Immer wieder verschlungen im Dschungel des Alltags sind die Stunden des Schreibens rar, aber sie sind da. So schreibe ich jeden Tag eine Seite oder gar nichts, dann wieder etwas mehr und wieder weniger. Die verdammt guten Ideen sind so scheiße selten wie die Sonnenstrahlen, die nur für wenige Stunden in mein Wohnzimmer scheinen. Ich brauche bei dem guten Wetter einen Balkon zum Schreiben. Ich bereue meine Entscheidung nicht länger nach einer passenden Wohnung gesucht zu haben. Eigentlich sollte ich draußen sein, mich in der Sonne brutzeln und gut gehen lassen, dabei habe ich heute etwas erlebt, dass ich nicht außer Acht lassen darf und teilen möchte. Ich träume seit langem von einem Aquarium, in meiner Wohnung, einem großen Aquarium, so groß, wie die Hauswand. Darin bunte Korallen mit „Findet- Nemo- Fischen“ und anderen Arten. An der Stelle kann ich die Sendung der Aquarien Profis des Channels D-MAX empfehlen. Sie sind der Ersatz wenn ich Lust auf ein Aquarium bekomme, die in großen Firmen und Villen aufgebaut werden. Dazu noch ein Pool vor der Terrasse mit einer Palme. Na ja wie Träume ebenso sind, reine Träume. Vielleicht ensteht aus dem Blog oder meinen Ideen mehr als ich erwarte oder ich gewinne im Lotto, wobei letzt genanntes am wahrscheinlichsten eintreffen könnte. Während andere auf den Malediven tauchen gehen, gehe ich gerne Bouldern. Denn die bunten Griffe an der Kletterwand sind mein persönliches Great Barrier Reef, dass ich regelmäßig als Fisch besteige. So auch heute, als ich jene Route kletterte und nicht weiter wusste. Ich versuchte sie immer wieder. An jenem Punkt, an dem ich zuvor immer wieder aufgab beeinflusste das Lächeln einer Fremden mein Befinden. Kurz aufgemuntert versuchte ich es erneut mit der Ignoranz fehlender Technik und Ausdauer. Die Kräfte ließen an der Wand nach. Ich atmete schneller, das Herz raste wie der Achterbahnsitz im Looping, der Schweiß perlte im Nacken, im Gesicht und an den Händen. Ich ließ es darauf ankommen bis ich schließlich doch heil oben angekommen war.

Was ich euch damit sagen will. Ein kleiner Schritt nach vorn. Ein Lächeln, ein Impuls eine Bewegung mit dem Gedanken „Yes I can“ kann euren ganzen Tag verändern.

Also macht mit, gebt anderen einen Impuls im Alltag, verändert euch und andere, teilt den Frieden solange wir Ihn waren und behalten können. Und bitte liebe Mitmenschen, „who the F*CK is Tr…p“, lasst die Experimente mit den Atombomben sein, lasst uns diplomatisch und friedvoll im Miteinander sein.

Ich gebe nicht auf…

Guten Abend zusammen und jene die mich verfolgen, mich begleiten und vielleicht sogar auf einen Teil meiner Geschichte warten. Es hatte sich zwischendurch abgezeichnet. Zu sehr versuchte ich mich zwischen zwei Geschichten, versuchte Zeit frei zu schaufeln um mehr zu schaffen als ich eigentlich kann. Jedoch wird mir bewusster denn je, dass meine Kraft nur begrenzt ist. Vielmehr führten jüngst einige Vorkommnisse dazu, dass ich weder zum Blog noch zum Buchprojekt kam. Um genauer zu sein, zeichneten sich in meiner neuen frisch bezogenen Wohnung ein par Ungeziefer ab, dessen Beseitigung sich etwas in die Länge zog mitunter mir von Anfang an klar war, dass ICH der Überlebende sein werde, nicht wieder ausziehe (so gerne ich es am liebsten getan hätte, doch mein schmales Geld mir nichts anderes zulässt als zu bleiben) und ihnen den Krieg erklärte. Bewaffnet mit Fogger, drei Ungezieferspray Flaschen, Pinsel und Farbe zum überstreichen einer gammligen Ecke, dessen Fleck auf dem Estrich eher an den Tod einer sich gekrümmten eingegangen Katze erinnerte, auch wenn es nicht der Fall war, aber danach aussah, und mit Hilfe einiger Köderfallen habe ich die Wohnung endlich wieder in meiner Hand. Mitunter die Schreiblust zum Glück nie verging. Jedoch wie oben erwähnt kosten Projekte Zeit und Kraft. Das heißt nicht, dass mir die kleine rohmaterialartige Story des Blogs nicht gefällt aber zumindest wie vor einiger Zeit einst erwähnt ich mich mehr fokussieren muss. Dennoch möchte ich versuchen euch regelmäßiger über meine Schreibentwicklung zu informieren. Das erste Buch sicherlich mit vielen Fehlern behaftet, möchtet sich glaube ich eher mein lyrisches Ich sich etwas beweisen, dass ich es zu Ende bringen werde und kann. Danach werden einige Schreibübungen und absolute Kurzszenen/ Geschichten erfolgen, die ich vor habe hier zu veröffentlichen. So könnt ihr jeden verdammten Schritt nachvollziehen. Umso entschlossener nehme ich die Herausforderung des autodidaktischen Autors an. Ich bin gespannt auf meine Lernkurve, den Aufstieg oder völligen Zerfall meiner Zukunft?

Fokus setzen

Ich schreibe zu später Stunde zu euch, da mir in der letzten Zeit etwas auffiel, dass ich nicht ungeachtet lassen sollte. Ich setze mich derzeit viel zu sehr unter Druck. Wenn mich etwas packt, regelrecht fesselt, lege ich entweder als Leser das Buch nicht bei Seite, esse, trinke und schlafe weniger, dass derzeit aber zu Konzentrationsproblemen führt, oder arbeite quasi wortwörtlich bis zum Umfallen. Es ist zugleich der Umstand des innerlichen Findens, manchmal der Flow oder was auch immer es ist, dass mich an den Schreibtisch zwingt zu schreiben. Gestern habe ich mir einen Tag an der Sonne auferlegt. Ich musste mich regelrecht zwingen. So arbeite ich nur noch dann an meinem Buchprojekt, oder setze mich an den Tagen mit meinen Lehrbüchern des Creative Writings auseinander, wenn ich meinen Nebenjob (Vollzeitjob im Hotel) nachgegangen bin. Aufgrund meines eigenen Anspruchs mich jeden Tag zu verbessern, weiß ich aktuell nicht weiter. Ich schreibe die Reihe definitiv zu Ende, habe viele Ideen, die ich noch umsetzen will und so werde ich mir von Woche zu Woche einen neuen Schlachtplan überlegen müssen, wie ich meinen autodidaktischen Lehrplan, den Blog und Mediennutzung, das Buchprojekt, der Job, Sport und das Privatleben unter einen Hut bekommen werde. Drum verzeiht meine Unregelmäßigkeit.

 

Euer StorytellerAlexander

Die Krisensitzung

Die graue Villa der Whales Familie steht unscheinbar in der Nähe der Feuerwehr. Die spitzen Zacken des hohen Zinnzauns flößen ein Unbehagen in die vorbeiströmenden Passanten. Während die Wachen mit ihren schwarzen Sonnenbrillen, die sich der Helligkeit anpassen, ermüdend in die leere Gegend starren öffnen sich an jenem Donnerstag Abend, dessen sommerlicher Duft menschliches Gemüt beruhigte, die Tore des Zinnzauns. In Schrittgeschwindigkeit, fuhren sieben schwarze kugel gesicherte Hummer statt auf eine weiße Kiesauffahrt und dem obligatorischen Brunnen davor, auf einen Vorplatz mit flachen grauen Ziegelsteinen, der mehr an ein Industriegelände erinnerte, als eine Vorzeigevilla, einzeln bis an die Wachen vor. Es waren jene ranghöchsten Mitglieder der Whales Familie, die bei dem letzten Deal ihre Yachten verloren hatten. Nicht, dass die Geschäfte einbrechen würden, aber ein jeder hatte in den Yachten seine persönlichsten Dinge versteckt. Ein Verlust, den Mason nicht einzukalkulieren wusste. Die Konsequenzen mit einem mehr als schlecht als rechten Dealer Geschäfte abzuschließen geschweige denn für größere Deals mit einzubeziehen, konnte nur schief gehen. Mason Whales empfing sie an jenem Abend einzeln mit einem hängenden Kopf, bis die Autos mit ihren Chauffeuren darin nacheinander wendeten um an der Hauswand Reihe an Reihe auf das Ende der Krisensitzung zu warten. So hielt Mason für seine beiden Brüder Harry Buckle und Jayden Miller aus London, David Norton aus New York, Oscar Barrymore aus Shanghai, Richard Fox aus Singapur, Mike Moore aus Athen und Matthew Ross aus Melbourne einen Drink auf einem Tablett hin, um seiner tiefen Demut Ausdruck zu verleihen. Über das dunkelgraue Treppenhaus laufen Sie nacheinander in Rangposition, Mason als letztes, herunter in die Lounge, in der das Oberhaupt bereits an einer lang gezogenen braunen Tafel die Krisensitzung einberufen hatte.